Wissenschaftsforum

Das Wissenschaftsforum (Arctic Science Forum) wird am ersten Tag der Zweiten Wissenschaftsministerkonferenz zur Arktisforschung (ASM2) die neuesten Entwicklungen vorstellen. Was hat sich seit der Ersten Wissenschaftsministerkonferenz zur Arktisforschung getan? Sind die vereinbarten Ergebnisse aus dem Jahr 2016 umgesetzt worden? Die wissenschaftlichen Fortschritte, orientiert an den Ergebnissen der Ersten Wissenschaftsministerkonferenz zur Arktisforschung, sowie die notwendigen zukünftigen Verpflichtungen werden den Schwerpunkt der Diskussionen bilden. Die Teilnahme an diesen Diskussionen steht den verschiedenen Interessengruppen offen. Die aktuellen Entwicklungen, Diskussionen und Ergebnisse des Wissenschaftsforums bereiten die Grundlage für das hochrangige Wissenschaftsministertreffen des zweiten Tages.

Vielfalt, Exzellenz und Internationalität der Arktisforschung

Das Wissenschaftsforum wird in der Art eines Symposiums mit kurzen Keynote-Präsentationen und Podiumsdiskussionen durchgeführt, die alle im Plenum stattfinden werden. Rund 280 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter indigener Organisationen und wissenschaftspolitische Entscheidungsträgerinnen und -träger werden gemeinsam die zentralen Herausforderungen zur Arktisforschung diskutieren. Jedes teilnehmende Land ist eingeladen, bis zu zehn Delegierte zu nominieren. Die sechs Organisationen der indigenen Völker, die Ständige Teilnehmer/Mitglieder des Arktischen Rates sind, wurden ebenfalls eingeladen, jeweils bis zu fünf Teilnehmer zu entsenden. Die zuständigen internationalen Organisationen konnten zudem je einen Delegierten benennen.

Zentrale Herausforderungen für die Arktis

Das Arctic Science Forum ist nach den drei Themen der Zweiten Wissenschaftsministerkonferenz zur Arktisforschung gegliedert:

  1. Stärkung, Integration und Aufrechterhaltung der arktischen Beobachtungen, Erleichterung des Zugangs zu arktischen Daten und gemeinsame Nutzung der arktischen Forschungsinfrastruktur;
  2. Verständnis der regionalen und globalen Dynamik des arktischen Wandels;
  3. Bewertung der Verwundbarkeit und Stärkung der Widerstandsfähigkeit der arktischen Umwelt und Gesellschaft.

Die teilnehmenden Regierungen, indigenen und internationalen Organisationen haben jeweils im Vorfeld der Konferenz Beiträge zu diesen Themen erarbeitet, auf denen die Tagesordnung basiert.

Forschung für die Zukunft der Arktis

Ein internationaler wissenschaftlicher Beirat analysiert die eingereichten Beiträge der teilnehmenden Länder und Organisationen und fasst diese in einer Gesamtschau zusammen. Gleichzeitig erarbeitet der wissenschaftliche Beirat eine Zusammenfassung des Wissenschaftsforums, die die Vorsitzende des Beirats den Ministerinnen und Ministern am Folgetag vorlegen wird.

Kommunikation und Medien

Das Wissenschaftsforum wird in einem Live-Webcast über die Website übertragen. Das Filmmaterial ist die Basis für einen Kurzfilm, der für die Eröffnungssitzung des Ministertreffens am darauffolgenden Tag zusammengestellt wird. Interviews mit prominenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für nationale und internationale Pressevertreter werden auf Anfrage während des Wissenschaftsforums organisiert.