Ergebnisse

Unter dem Leitmotiv "Forschung in der Arktis – gemeinsam handeln, Herausforderungen meistern" präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse der Zweiten Artiswissenschaftsministerkonferenz.

Wissenschaftsforum, Abendempfang und Ministertreffen

Die zweitägige Zweite Arktiswissenschaftsministerkonferenz war von drei zentralen Elementen bestimmt:

  • Am ersten Tag stellten Forscherinnen und Forscher die Fortschritte in der Arktisforschung seit der Ersten Arktiswissenschaftsministerkonferenz im Rahmen eines Wissenschaftsforums vor und zeigten neue Entwicklungen auf – als wissenschaftliche Basis für das Ministertreffen am Folgetag.
  • Am Abend des ersten Tages trafen Ministerinnen und Minister der teilnehmenden Länder und ihre Delegationen bei einem Empfang mit Vertreterinnen und Vertretern der arktischen Wissenschafts- und Interessengemeinschaft zusammen.
  • Beim Ministertreffen am zweiten Tag trafen sich die Ministerinnen und Minister mit  Vertreterinnen und Vertretern von sechs indigenen Organisationen der Arktis.

Gemeinsame Erklärung der Minister

In einer gemeinsamen Erklärung weisen die Teilnehmer des Ministertreffens aus 26 Nationen und Regionen auf die Notwendigkeit hin, in der Arktisforschung die internationale Zusammenarbeit zu intensivieren.

Bericht der Zweiten Arktiswissenschaftsministerkonferenz

Die Beiträge und Initiativen der teilnehmenden Länder und Organisationen zur Arktisforschung wurden in einem Konferenzbericht festgehalten. Der Bericht umfasst das Wissenschaftsforum und die gemeinsame Erklärung des Ministertreffens.

2020: Dritte Arktiswissenschaftsministerkonferenz zur Arktisforschung (ASM3)

Gemäß ihrem Leitmotiv „Forschung in der Arktis – gemeinsam handeln, Herausforderungen meistern“ war es das erklärte Ziel der Zweiten Arktiswissenschaftsminister­konferenz, die internationale Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu verstärken.

Bei der Dritten Arktiswissenschafts­ministerkonferenz (ASM3) werden die Fortschritte der internationalen Staatengemeinschaft bis 2020 bilanziert. Das ASM3 wird in Island oder in Japan stattfinden.

Bildergalerie zur Konferenz

Anja Karliczek spricht bei der Eröffnung der Arktiswissenschaftsministerkonferenz

„Die Arktis verändert sich in atemberaubendem Tempo. Es ist dringlicher denn je, wissenschaftliche und gesellschaftliche Antworten auf diese Veränderungen zu finden“, mahnt Bundesforschungsministerin Karliczek bei der Eröffnung der Arktiswissenschaftsministerkonferenz.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Georg Schütte bei der Zweiten Arktiswissenschaftsministerkonferenz

Forschungsstaatssekretär Georg Schütte eröffnet die „Zweite Arktisministerkonferenz“ in Berlin. “Germany is not an Arctic country – but research in the Arctic is high on our agenda”, sagt er.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Eröffnung des Wissenschaftsforums

„The Arctic is a key region for the global climate and an indicator of future global changes”, sagt Staatssekretär Schütte.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Marie-Anne Coninsx bei der Eröffnung des Wissenschaftsforums

Marie-Anne Coninsx, Botschafterin für die Arktis bei der Europäischen Kommission, begrüßt die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Ellen Inga Turi vertritt die indigene Bevölkerung der Arktis.

Ellen Inga Turi, Vize-Vorsitzende des „Arctic Council Indigenous Peoples' Secretariat“, vertritt die indigene Bevölkerung der Arktis.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Monica Ell-Kanayuk aus Kanada beschreibt die Auswirkungen der Erderwärmung.

Monica Ell-Kanayuk aus Kanada beschreibt die Auswirkungen der Erderwärmung auf das Leben der Inuit in Kanada.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Über die Zusammenarbeit in der Arktisforschung wird diskutiert.

Wie lässt sich die Zusammenarbeit in der Arktisforschung stärken? Darüber diskutieren (v. l.) Sandy Starkweather (USA), Katarina Gardfeldt (Schweden), Elisabetta Vignati (Europäische Kommission), Jan Rene Larsen, Carlo Barbante (Italien), Kenneth Ruud (Norwegen), Erkki Kyrölä (Finnland) und Monica Ell-Kanayuk (Kanada).

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Grußwort vom finnischen Eisbrecher Polaris.

Grußwort vom finnischen Eisbrecher Polaris

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die Gäste wurden im Naturkundemuseum begrüßt.

Johannes Vogel, Direktor des Naturkundemuseums, begrüßte die Gäste in seinem Haus.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Bild der Sonderausstellung im Naturkundemuseum Berlin.

Johannes Vogel führt Anja Karliczek und andere Ministerinnen und Minister durch eine neue Sonderausstellung.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek spricht bei der Zweiten Arktiswissenschaftsministerkonferenz.

„Das ewige Eis – das sagt man so schön. Genau diese Ewigkeit steht in Frage. Die Arktis verändert sich in atemberaubendem Tempo. Es ist dringlicher denn je, wissenschaftliche und gesellschaftliche Antworten auf diese schnellen Veränderungen zu finden“, sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Carlos Moedas bei der Zweiten Arktiswissenschaftsministerkonferenz in Berlin.

„Nur wenn wir uns bei unseren Aktivitäten auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen, werden wir in der Lage sein, den Klimawandel zu verlangsamen. Zu diesem Zweck wird die EU in den nächsten zwei Jahren 70 Millionen Euro in Forschung und Innovation für die Arktis investieren“, sagt Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, bei der Konferenz.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die finnische Bildungsministerin Sanni Grahn-Laasonen spricht bei der Zweiten Arktiswissenschaftsministerkonferenz.

„Finnland ist der Auffassung, dass es wichtig ist, eine vielseitige und fachübergreifende Zusammenarbeit in der Arktisforschung auf globaler Ebene zu fördern. Dabei müssen wir alle Beteiligten berücksichtigen“, sagt die finnische Bildungsministerin Sanni Grahn-Laasonen.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Johannes Vogel begrüßt die Gäste beim Abendempfang im Naturkundemuseum.

Johannes Vogel, Direktor des Naturkundemuseums, begrüßte die Gäste der Arktiswissenschaftsministerkonferenz.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Anja Karliczek und Georg Schütte im Gespräch.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Staatssekretär Georg Schütte im Gespräch mit der Vertreterin Norwegens.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Bild des gemeinsamen Abendessens im Naturkundemuseum.

Der erste Tag der Konferenz endete mit einem gemeinsamen Abendessen in der Evolutionshalle des Naturkundemuseums.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Gruppenbild beim Ministertreffen in Berlin.

Nahezu dreißig Nationen tragen wesentlich zur globalen Erforschung der Arktis bei. Ihre verstärkte Kooperation soll in einer gemeinsamen Erklärung münden: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Faröer-Inseln, Frankreich, Grönland, Großbritannien, Indien, Island, Italien, Japan, Kanada, Korea, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russische Föderation, Schweden, Singapur, Spanien, Tschechische Republik und die Vereinigten Staaten von Amerika.

BMBF/Thomas  Rafalzyk

Bild der Pressekonferenz.

„Schmilzt das ewige Eis der Arktis durch die Klimaerwärmung, wird das weltweit, aber auch für Deutschland weitreichende Folgen haben. Deshalb bringen wir alle an einen Tisch – Ministerinnen und Minister, Forschende, aber auch die Bewohner der Arktis selbst“, sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation (links), der finnischen Bildungsministerin Sanni Grahn-Laasonen und AWI-Meeresbiologin Antje Boetius.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Gruppenfoto der Teilnehmer des Science Forums

Beim Science Forum am 25. Oktober trafen sich Forscherinnen und Forscher mit Vertreterinnen und Vertretern indigener Völker sowie wissenschaftspolitischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern, um über zentrale Herausforderungen in der Arktisforschung zu sprechen.

BMBF/Christian Thiele

Rückblick auf das Wissenschaftsforum